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Immer in Bewegung - Herzlich Willkommen beim MTV

Der MTV Köln 1850 ist Kölns größter Breitensportverein. Wir bringen Menschen in Bewegung, vom Freizeitsport über den Leistungs- und Gesundheitssport bis hin zum Rehabilitationssport, vom Kleinkind bis zum Senior!

Rund 5800 Mitglieder und Kursteilnehmer nutzen unser Sportangebot mit über 800 Stunden Sport pro Woche in mehr als 60 Sportstätten in ganz Köln, mit dem Schwerpunkt rechtsrheinische Stadtteile.

Breitensport Mannschaftssport Rehasport Sportzentrum

Jahreshauptversammlung im Zeichen der Corona-Pandemie: Rückblick auf ein ereignisreiches Jahr

Am 16. September fand, unter besonderen Bedingungen aufgrund der umfangreichen Auflagen der Coronaschutz-Verordnung, in der Vereinsgaststätte „Turnerheim“ die Jahreshauptversammlung des MTV Köln 1850 JHV 2020 1 webstatt. Jörg Schwingeler (Präsidium) eröffnete um 19:15 Uhr die Jahreshauptversammlung und begrüßte die Anwesenden. Nach Feststellung der Beschlussfähigkeit wurde in einer Schweigeminute den Verstorbenen des vergangenen Jahres gedacht. Vor dem Einstieg in die Tagesordnung wies Holger Dahlke (Vorstand) auf einige organisatorische, der Coronaschutz-Verordnung für Versammlungen des Landes NRW geschuldeten Besonderheiten hin, insbesondere auf die Mund-Nase-Schutz- und Abstandsregelungen.

Holger Dahlke trug anschließend den ausführlichen Jahresbericht des Vorstandes und des Präsidiums vor, der zudem als Tischvorlage ausgehändigt wurde. „Aufgrund der besonderen Situation wollen wir nicht nur auf das vergangene Jahr zurückblicken,

sondern auch die aktuelle Lage beschreiben sowie einen Ausblick auf die kommenden Monate wagen“, so der Vorstand. Eine erfreuliche Entwicklung nahmen die Mitgliederzahlen. Zum 31.12. 2019 gehörten 5.238 Mitglieder dem MTV an, eine Steigerung von 401 zum Vorjahr. Der Anstieg der Mitgliederzahlen setzte sich im 1. Quartal 2020 fort, im März wurde mit 5.390 gar ein neuer Allzeit-Höchststand erreicht. Dann folgte der jähe Einbruch durch den Corona-bedingten „Lock down“ ab 16.03.2020. Im 2. Quartal gab es nur eine Handvoll Neuaufnahmen zu verzeichnen, die Mitgliederzahl sank deutlich unter die 5.000er-Marke (4.849 zum 01.07.2020). Im weiteren Verlauf des dritten Quartals konnte dann, mit wiedereinsetzendem, halbwegs „regulären“ Sportbetrieb, ein Anstieg der Mitgliederzahlen erreicht werden. „Es ist zu erwarten, dass die Mitgliederverluste bis zum Jahresende 2020 nicht ansatzweise kompensiert werden können“, prognostizierte Dahlke, sah aber auch Anlass zur Hoffnung: „Sofern es keine weiteren Verschärfungen der Coronaschutz-Verordnung gibt, könnte eine Erholung im ersten Quartal 2021 einsetzen.“

JHV 2020 Holger webSportlich lief es rund, in seiner Rückschau hob Dahlke vor allem die Erfolge der behinderten Leistungsschwimmer hervor, die bei den Internationalen Deutschen Meisterschaften in Berlin und den Kurzbahn-Meisterschaften in Remscheid wieder zahlreiche Podiumsplätze erschwammen. Die Aufstiege der Handballdamen in die Nordrheinliga und der Volleyballdamen in die Oberliga sowie der Wiederaufstieg der RheinStars-Basketballer in die ProB rundeten ein erfolgreiches Sportjahr ab.

Neben dem Wettkampfsport blickte Dahlke auch auf die Entwicklung der Breitensportangebote zurück. Hier setzte sich der sehr starke Nachfrage-Trend nach Eltern-Kind-Turnen- und Kinderturnangeboten fort. „Generell waren und sind alle Angebote mit turnerischen Inhalten extrem beliebt, es gibt etliche Aufnahmestopps“, so Dahlke. Erheblich ausgebaut wurde durch das Sportzentrum das Rehabilitationssportangebot. So konnten 2019 alleine 15 neue Rehasportgruppen angeboten werden.

Ausführlich ging Dahlke auf die Inbetriebnahme des vereinseigenen Sportzentrums am Herler Ring am 31. August 2019 nach 2 ½ Jahren Bauzeit und über 16-monatiger Verzögerung ein. Seither haben Vereinsmitglieder die Möglichkeit, neben dem bestehenden, dezentralen Sportangebot in über 60 städtischen Sportstätten Möglichkeiten eine moderne, zeitgemäße Infrastruktur mit Fitness-Studio, Kursraum, kleiner Sporthalle, Schwimmbad und Sauna zu nutzen. „Der Starttermin im Hochsommer war allerdings extrem ungünstig, wodurch insbesondere unser Fitness-Studio zu Beginn nicht den erhofften Zuspruch hatte“, blickte Dahlke zurück. Inzwischen hat das Fitness-Studio 259 Mitglieder. Trotz der Corona-Pandemie konnte in den Monaten Juni, Juli und August 2020 ein stetiger Zuwachs verzeichnet werden. Die Zusatz-Kursangebote, insbesondere im Schwimmbad, aber auch in der Sporthalle und im Kursraum, starteten gut. Viele Schwimmangebote waren innerhalb kürzester Zeit ausgebucht. Die Angebote im „nassen Element“ wurden verdoppelt und zahlreiche neue Schwimmlernkurse für Kinder und Frauen sowie AquaFit-Kurse für Erwachsene und Senioren gestartet.

Auch in der Sporthalle des Sportzentrums wurde eine Erweiterung des Sportangebots mit Rehasport, Tanzen, Selbstverteidigung und Selbstbehauptung, Kinderturnen, Kinderbewegungsschule, Yoga oder Akrobatik & Turnen für Mädchen sukzessive umgesetzt, berichtete Dahlke und nahm anschließend die finanzielle Situation in den Blick. „Durch die verspätete Inbetriebnahme des Sportzentrums entstanden Mehrkosten, die zunächst mithilfe von Rücklagen aufgefangen werden konnten. Da zudem bereits Fixkosten anfielen, die durch keinerlei Einnahmen gedeckt werden konnten, wurde das Finanzierungsdelta noch verstärkt. Insofern hat der Vorstand im September 2019 eine Nachfinanzierung bei den Finanzgebern beantragt, der im Oktober 2019 grundsätzlich zugestimmt wurde. Bis die bankseits erforderlichen Auflagen, die für die endgültige Gewährung der Nachfinanzierung erbracht werden mussten, vorlagen, verging allerdings fast ein ganzes Jahr“, resümierte der Vorstand.

Neben der Eröffnung des Sportzentrums war – und ist – die Corona-Pandemie das prägende Thema für den MTV. „Der behördlich veranlasste „Lock down“ des gesamten Sportangebots am 16.03.2020 traf den MTV mitten in einer Phase des Aufschwungs“, blickte Dahlke zurück, „zu den Auswirkungen auf die Mitgliedersituation kamen empfindliche Einnahmeausfälle im Bereich Zusatzkurse, im Rehabilitationssport und bei Projekten wie KiTaFit oder der Kooperation mit Schulen. Die damit einhergehenden Ausfälle ließen sich alleine für den Zeitraum April bis Ende Mai 2020 auf rund 60.000,00 Euro quantifizieren.“ Auf Basis dieser Kalkulation hatte der Vorstand die Soforthilfe des Landes NRW beantragt. Weitere, teils schmerzhafte Maßnahmen wie Kurzarbeit für das Service- und Trainerpersonal des Sportzentrums, die Aussetzung bzw. drastische Kürzung von Vergütungen für Übungsleiter*innen sowie Einsparungen bei den Betriebskosten halfen, die mehrmonatige Durststrecke durchzustehen. „Wir sind stolz, dieser Krise bisher ohne Kündigung festangestellter Mitarbeiter*innen überstanden zu haben“, betonte Dahlke. Die Mitarbeiter‘*innen der Vereins-Geschäftsstelle hätten während des „Lock downs“ nach Kräften versucht, den Informationsfluss hoch zu halten und waren intensiv mit dem Beschwerdemanagement befasst. Mit Blick auf das größtenteils dezentrale Sportangebot stellte dies eine immense Herausforderung dar. „Nicht immer lief die Kommunikation so, wie es der Anspruch eines hauptamtlich organisierten Vereins sein sollte“, bedauerte Dahlke, „die eine oder andere Panne ließ sich nicht vermeiden.“ 

Auch den Sportbetrieb den schrittweisen Lockerungen der Behörden entsprechend verantwortungsvoll und kreativ wieder hochzufahren, brachte sowohl die Mitarbeiter*innen der Vereinsgeschäftsstelle als auch dieJHV 2020 Jens web Ehrenamtlichen in den Abteilungen an ihre Grenzen. Hier kam der Sportanlage eine Schlüsselrolle zu, denn zahlreiche Hallensportler*innen konnten zumindest ein alternatives Training im Außenbereich nutzen. Zudem wurde über Online-Trainingsvideos wenigstens ein kleines virtuelles Sportangebot zur Verfügung gestellt, welches gut genutzt wurde. Alles in allem ein gemeinsamer Kraftakt, der half, die Folgen des Lockdowns zu mindern. Dahlke: „Allen, die dazu beigetragen haben, den MTV „über Wasser zu halten“, insbesondere aber den ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen, gilt das ausdrückliche und herzliche Dankeschön des Präsidiums und des Vorstandes. In gleichem Maße sind wir dankbar, dass Solidarität und Gemeinschaft für die allermeisten unserer Mitglieder mehr als nur Lippenbekenntnisse sind und die Mitgliedsbeiträge weitergezahlt wurden, obwohl kein Sport stattfinden konnte.“ Unterm Strich sei es daher, trotz der monatelangen Ausfälle, gelungen die Zahl der Kündigungen einigermaßen im Rahmen zu halten. Dennoch mache es die höhere Kündigungsquote zum 30.06., 30.09. und voraussichtlich auch zum 31.12.2020 mit den daraus resultierenden Einnahmeverlusten zwingend erforderlich, im kommenden Jahr wieder eine Anhebung der Mitgliedsbeiträge ins Auge zu fassen, die seit 2016 unverändert sind, kündigte Dahlke an.

Ein weiteres, zentrales Thema für den MTV stellte und stellt die Vereinssportanlage am Herler Ring dar. Nach Fertigstellung des Sportzentrums im vergangenen Jahr stehe nun die Weiterentwicklung der Außenanlagen auf der Agenda, richtete Dahlke den Blick nach vorne. Im Rahmen des Förderprogramms „Moderne Sportstätte 2022“ hatte der Vorstand Fördermittel für drei Baumaßnahmen beantragt. Neben der Errichtung eines multifunktionalen Kunststoffplatzes wurden die Projekte „Neueindeckung des Jugendheim-Dachs“ und „Sanierung der Zuwegungen zu den Sportplätzen und der Jugendheim-Terrasse“ eingereicht. Die drei Maßnahmen werden mit 85% (Multiplatz) sowie 90% gefördert. „Ziel des Vorstands ist, die Maßnahmen kostenneutral umzusetzen und das Finanzierungsdelta durch kommunale Zuschüsse sowie Spenden und Crowdfunding zu kompensieren“, kündigte Vorstand Jens Grütter an. Die Baumaßnahmen könnten ab dem kommenden Jahr begonnen werden.

Jens Grütter berichtete weiterhin, dass darüber hinaus zu Beginn des kommenden Jahres die lange geplante Errichtung des Sport- und Fitnessbandes entlang der Lärmschutzwand der Autobahn startet. Neben einem Fuß- und Radweg werden dort mehrere Outdoor-Fitnessgeräte installiert. Für die derzeit brachliegenden Sportflächen wird unter Federführung des Sportamtes und unter Beteiligung der MTV-Mitglieder sowie interessierter Anwohner im November ein Workshop stattfinden, um Ideen für die weitere Nutzung zu sammeln. „Das sind in der Summe Maßnahmen, die dazu beitragen unsere Anlage aus ihrem ‚Dornröschenschlaf‘ zu erwecken“, befand Grütter.

Anschließend stellte Holger Dahlke die im Vorfeld der Kommunalwahl gegründete „Allianz Kölner Sport“ vor. „Erstmals ist es gelungen, Profi- und Amateursport, große und kleine Breitensportvereine, Vertreter Sportwissenschaft und kommerzielle Akteure wie die LanxessArena zusammen zu bringen. Unter Federführung des Stadtsportbundes und der Sportjugend Köln sollen wichtige und zentrale Anliegen des Kölner Sports, insbesondere die Mitsprache von Sportvertreter*innen in wichtigen städtischen Gremien, eine sukzessive Verdoppelung des Sportetats von rund 30 Millionen auf 60 Millionen Euro in den nächsten fünf Jahren sowie eine gerechtere Förderung von Baumaßnahmen der Sportvereine, gegenüber Politik und Verwaltung durchgesetzt werden“, erläuterte Dahlke.

Jens Grütter stellte sodann den Jahresabschluss 2019 vor. „Das Jahr 2019 schloss mit einem leichten Minus in dreistelliger Höhe ab, wobei die negative Bilanz des operativen Bereichs durch Entnahmen aus gebundenen Rücklagen für die Fertigstellung des Sportzentrums ausgeglichen werden konnte“, so Grütter. Er betonte, wie wichtig die intensive Bewerbung der neu entstandenen Infrastruktur in den Abteilungen sei: „Die Corona-Pandemie hat gezeigt, wie wertvoll eigene Sportstätten für den MTV sind, umso mehr muss der Bekanntheitsgrad unserer Anlage erhöht werden.“ 

Anschließend trug Lennart Buhlmann den Bericht der Kassenprüfer vor. Die Kassenprüfung wurde am 14.09.2020 in der MTV-Geschäftsstelle durchgeführt, für Fragen standen den Prüfern Thomas Zimmermann und Jens Grütter zur Verfügung. Es gab keinerlei Anlass zu Beanstandungen, so dass die Kassenprüfer der Jahreshauptversammlung die Entlastung des Präsidiums empfahlen.

JHV 2020 Podium webLennart Buhlmann beantragte daher im Namen der Kassenprüfung die Entlastung des Präsidiums.

Bei Enthaltung des Präsidiums und des Vorstandes wurde das Präsidiums einstimmig entlastet.

Die Wahl der Kassenprüfer wurde von Kerstin Riering moderiert, im Ergebnis wurden Jonathan Becker und Lennart Buhlmann als Kassenprüfer bei drei Enthaltungen wiedergewählt.

Die folgenden Tagesordnungspunkte „Festlegung der Beiträge und Aufnahmegebühren“, „Satzungsänderungen“ und „Entscheidung über Anträge an die Hauptversammlung“ blieben gegenstandslos, da diesbezüglich keine Anträge an die Jahreshauptversammlung gestellt wurden.

Jörg Schwingeler bedankte sich bei den Anwesenden für ihr Erscheinen und Mitwirken und beendete die Jahreshauptversammlung um 20:04 Uhr.

Bilder: 

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